A k t u e l l e B e r i c h t e
Zülpich/Bonn, 22. April 2012: Wie bereits in den Jahren zuvor fanden die Veranstaltungen des Bonner Marathons sowie des Chlodwiglaufes
in Zülpich am selben Tag statt. Das Wetter spielte bei beiden Veranstaltungen mit, so dass auch für die Farben des TuS gute Ergebnisse zu
erwarten waren.
Beim Lauf in Bonn war die Bleifüße vertreten durch Rüdiger Körbel, Wolfgang Peeters, Dominik Schick, Andreas Ronig und
Sandra Sturmhöfel, die allesamt über die Halbmarathondistanz unterwegs waren.
Gespannt wartete man auf das Laufergebnis von
Sandra Sturmhöfel, die ihre Vorbereitung auf die Verbesserung ihrer bisherigen Bestleistung ausgerichtet hatte. Nach couragiertem Lauf
schaffte sie ihr angestrebtes Ziel in 1:49:08 Std und ließ ihren bislang gültigen Rekord gleich mehrere Minuten hinter sich. Wolfgang Peeters
konnte sich nach seiner Verletzungspause erstmals wieder in einer Langdistanz beweisen. Trotz langer Abstinenz schaffte er mit 1:52:58 Std gleich
wieder eine hervorragende Laufzeit. Rüdiger Körbel, der aufgrund Zeitmangels seine Trainingsintensität herunter drehen musste, war
dennoch erstaunlich schnell unterwegs. Seine 1:28:54 Std bedeuten für ihn zwar keine Bestzeit, stehen aber dennoch für eine herausragende Laufleistung.
Dominik Schicks erste offizielle Halbmarathonzeit von 1:35:04 Std lässt für die Zukunft einiges erhoffen. Bonn dürfte wohl erst der
Anfang gewesen sein. Last but not least war auch Andreas Ronig mit von der Partie. Der "Triathlon-Man" vom TuS ließ es richtig krachen. Mit
1:22:52 Std erlief er sich eine absolute Spitzenzeit bei einer der größten Laufveranstaltungen in Deutschland.
Entsprechend der hohen Resonanz des Halbmarathons in Bonn waren in Zülpich beim 3. Eifelcuplauf nur wenige TuS Läuferinnen und Läufer unterwegs.
Sandra Mager (47:16 Min) und Gabriele Gollek-Jost (54:33 Min) riefen ihre Leistungen wie gewohnt ab. Stefan Mager unterstrich in Zülpich
mit der Zeit von 52:00 Min seine aufsteigende Form.
Zum Ostereiersuchen waren die Damen und Herren, die am 9. April 2012 zahlreich den Leudersdorfer Ortskern bevölkerten, sicher nicht angereist. Dazu
hätte man sich wohl auch besseres Wetter gewünscht. Einem Laufwettkampf waren die Temperaturen aber dennoch eher zuträglich. So
gestaltete sich der 2. Eifelcuplauf des Jahres für Zuschauer und Wettkämpferinnen/Wettkämpfer vom Vergnügen her eher unterschiedlich.
Die angetretenen Bleifüße zeigten sich von äußeren Einflüssen unbeeindruckt und gestalteten ihr persönliches Osterereignis durchweg erfolgreich.
Rüdiger Körbel hat den Eifelcup neu für sich entdeckt und zeigte auch beim 2. Auftritt eine Klasse Leistung. Mit 45:31 min siegte er
souverän in seiner Altersklasse. Wolfgang Peeters hat nach langer Verletzungspause "seinen Lauf" wiedergefunden. In sehr guten 1:00:46 Std
belegte er in der M65 den zweiten Platz. Gleiches gilt für Detlef Tillmann. Auch er hatte monatelang aussetzen müssen, mit seiner Zähigkeit und
Ausdauer mittlerweile wieder Anschluss an seine alte Form gefunden. In hervorragenden 52:40 durchlief er schließlich den Zielraum.
Dr. Peter Schweikert nahm das Osterfest eher in gelassener Manier. Als Zugpferd dienend, waren die 58:19 min das Maß der Dinge. das er an
andere anlegte.
Unsere Damen waren vertreten durch Sandra Mager. In bestechender Frühform lief sie in Leudersdorf auf Gesamtplatz 6, was fast wie
selbstverständlich den 1. Rang in ihrer Altersklasse bedeutete. Ganze 52:12 min benötigte Sie für den diesmal "verkehrt herum" gelaufenen
Parcours im österlichen Leudersdorf.
Der erste Eifelcuplauf des Jahres fand auch am 24. März 2012 in Nierfeld statt, obwohl man es vor Ort nicht glauben mochte. Bedeutete
das Datum so früh im Jahr bislang Kälte, Regen, Schnee und matschigen Untergrund, so war diesmal alles anders. Angenehme, zweistellige
Temperaturen, die die Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kurzer Hose und kurzem Hemd starten ließ, sorgten für
eine angenehme Überraschung.
Eine angenehme Überraschung bedeutete auch die Anzahl Teilnehmer aus Bleifuß-Sicht. Je ein Damen- und Herrenteam konnte sich beim
Scherpenberglauf über die ersten Mannschaftspunkte freuen.
Bei den Damen waren Sandra Mager (49:17 min), Sandra Sturmhöfel (54:19 min) und Gabriele Gollek-Jost (57:58 min) Garant für die
ersten Punkte in der Mannschaftswertung. So nebenbei testete Sandra Sturmhöfel ihre aktuelle Form für den in 4 Wochen anstehenden Halbmarathon-Wettbewerb
in Bonn und brachte durch die mit "Extremsteigung" und schnellen "Abwärtspassagen" ausgestattete Strecke nochmals Abwechslung in ihr bisheriges
Vorbereitungsprogramm.
Bei den Herren überraschten Rüdiger Körbel (43:50 min), Detlef Tillmann (50:49 min) und Wolfgang Peeters (54:06 min) mit
ihrer Laufteilnahme, waren sie doch verletzt bzw. mit hohem Trainingsrückstand in die neue Laufsaison gestartet. Alle drei waren erstaunlich
schnell unterwegs und durften mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein.
"Wolle" Peeters hat auch den Halbmarathon der Porzer Winterlaufserie am 19. Februar 2012 bestritten. Trotz Trainingsrückstands, der die Luft in der letzten von vier
Runden etwas dünner werden ließ, blieb der Erfolg nicht aus.In sehr guten 1:54:08 belegte unser Oldie einmal mehr Platz 1 in
der Altersklasse M65.
Herzlichen Glückwunsch!
Die Porzer Winterlaufserie bietet jedes Jahr die Gelegenheit, den aktuellen Leistungsstand bereits vor der
der nahenden Frühlingssaison zu testen.
Am 5. Februar war es wieder soweit. Wolfgang Peeters nutzte die
sich ihm bietende Chance. Und das sehr erfolgreich. Über 15 km belegte er in seiner Altersklasse Rang 1 mit der Zeit
von 1:17:51 Stunden.
Der traditionelle Silvesterlauf 2011 an der Steinbachtalsperre fand auch diesmal nicht ohne TuS-Beteiligung
statt. Sowohl die 3 km als auch die auf 9 km verkürzte Hauptstrecke stellten sich als begehrte Ausflugsziele dar, zumal
das Wetter ausnahmsweise mal gute Streckenverhältnisse zuließ.
Die TuS-Teilnehmer auf der Kurzstrecke stellte der "Scheer-Clan". Silke (18:35) und Felix Scheer (18:18) lieferten sich
trotz eines gewaltigen Altersunterschiedes ein spannendes Duell, das Felix letzten Endes zu seinen Gunsten entschied.
Peter Schweikert (39:41), Wolfgang Peeters (46:39), Ralf und Michaela Mathia (beide 55:51) genossen sichtlich die
Atmosphäre des Hauptlaufes und verabschiedeten das Laufjahr 2011 in den 3 zu absolvierenden Runden um die Steinbachtalsperre.
Die Eifelcuplaufserie des Jahres 2011 ging am 16. Oktober 2011 traditionsgemäß mit dem Kottenforst-Ville Lauf in Weilerswist
zu Ende. Doch anders als in den letzten Jahren waren die ersten Plätze bei den Damen und Herren noch offen. Am Ende sollte sich an
der vor dem Lauf gültigen Rangliste aufgrund von Absagen bzw. schlechterer Platzierungen der bisher Besten nichts mehr ändern.
Die Platzierungen der Teilnehmer des TuS standen bereits vor dem letzten Eifelcupevent fest. Und so ging man das Ganze auch entsprechend
entspannt an. Michaela Mathia (30:49 min) in ihrem ersten offiziellen 5 km Wettkampf und Wolfgang Peeters (25:03 min)
liefen dabei 1 Runde in den Wäldern um Weilerswist,
während Marita Zahalka (51:01 min) und Ralf Mathia (48:32 min) die vollen 10.000 m in Angriff nahmen. Die entspannte
Atmosphäre nahm Ralf zum Anlass, so ganz nebenbei, seine bisherige Bestzeit um 18 Sekunden zu verbessern.
Herzlichen Glückwunsch!
Am 2. Oktober 2011 fand der Köln Marathon mit stark veränderter Streckenführung statt. Sowohl die Marathon- als auch die
Halbmarathondistanz sollten den Läufern über die geänderte Laufroute schnellere Zeiten garantieren. Während das Wetter dabei
für die Langdistanz eher den Gegenpol bildete - es war mal wieder viel zu warm -, profitierten diesmal die Läufer des 21,1 km Parcours
durch den frühen Start um 8:30 Uhr von den angenehmen Temperaturen.
Ausnahmslos alle TuS Läufer gingen an diesem Sonntag über die Halbmarathondistanz. Andreas Ronig bewältigte den Kölner Straßenlauf in
1:29:33 Std in einer für ihn eher gemächlichen Zeit. Sein Höhepunkt lag allerdings auch 14 Tage zurück, als er in Saarbrücken über die selbe
Distanz einen hervorragenden 11. Platz erreichte. Seine Triathlon-Kollegin Claudia Schmitz ebenso wie Konrad Schmitz sahen die
mittlere Distanz als reine Lauf-Trainingsmaßnahme im Hinblick auf zukünftige Wettbewerbe im Triathlon. Claudia benötigte für die Strecke
1:58:12 Std, während Konrad sein Pensum in 1:52:02 herunterlief.
Für Ralf Mathia war der 2. Oktober 2011 ein besonderes Datum. Lief er doch in Köln seinen ersten "offiziellen Halben". Angetreten
mit dem Ziel die 2 Stunden Marke nicht zu überschreiten, zeigte er, dass in Zukunft über alle gängigen
Laufdistanzen mit ihm zu rechnen sein wird. Seine Lauftaktik ging voll auf und mit 1:55:20 blieb er mehr als deutlich unterhalb der
angestrebten Marke.
Die saarländische Landeshauptstadt Saarbrücken stand am 18. September 2011 ganz im Zeichen der Veranstaltung
"Hochwald Gourmet Marathon 2011". Gleich im Start-/Zielbereich befinden sich die Köstlichkeiten, an denen sich die Besucher
schon während des Wettkampfes erfreuen können, ohne "seine/seinen" Läuferin/Läufer aus den Augen zu verlieren. Die
Strecke wird schließlich in 4 Runden zurückgelegt, so dass genügend Zeit verblieb, beim Passieren des "Gourmet-Geländes"
unterstützend zu jubeln.
Jubeln durften auch Marita Zahalka, Rüdiger Körbel, Andreas Ronig und der mitgereiste Dominik Schick.
Doch der Reihe nach:
Rüdiger Körbel als Altersklassensieger des Vorjahres angereist und mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht, zog sich dummerweise
3 Wochen vor dem Start eine schmerzhafte Verletzung zu, die ihm die letzten Wochen nur noch ausgedehntes Radfahrtraining
erlaubten, um die Form nicht ganz zu verlieren. Anscheinend hat es ihm nicht geschadet: Er wurde der Favoritenrolle gerecht
und siegte überlegen in seiner Altersklasse mit der Spitzenzeit von 3:03:42 Stunden und finishte damit unter den Top 10 auf
Gesamtplatz 7.
Marita Zahalka, ebenfalls als Altersklassenbeste des Vorjahres am Start, ereilte das Verletzungspech schon
früh in der Vorbereitung. Trotzdem hielt Sie die 42,2 km fest im Visier und landete schließlich in 4:06:42 Stunden
auf Platz 2 der Altersklasse und ebenfalls auf Gesamtplatz 7.
Als Fußballspieler in der aktiven Zeit auch für den TuS Mechernich unterwegs, knüpfte Dominik Schick neue Laufkontakte mit
seinem ehemaligen Trainer Rüdiger Körbel, um mit ihm gemeinsam in der alten Heimat des Trainers den Wettstreit zu suchen. Die
absolvierten Trainingsrunden mit Rüdiger haben sich gelohnt. Dominik lief die Marathonstrecke in persönlicher Bestzeit von
3:18:37 und belegte damit ebenfalls Platz 1 seiner Altersklasse und im Gesamtklassement Rang 13.
Unser Triathlonspezialist Andreas Ronig hatte sich die Halbmarathonstrecke ausgesucht. Angenehme Temperaturen um 16°, Wind
und Regen erschwerten die Wettkampfbedingungen allerdings etwas. Von allen Unbilden der Witterung unbeeindruckt zeigte sich Andreas in Saarbrücken
in überragender Form. In 1:20:50 Stunden katapultierte er sich auf Platz 11 gesamt und Platz 2 in der sehr stark besetzten
Altersklasse.
Die Eifelcupserie des Jahres 2011 neigt sich dem Ende. Der vorletzte Lauf fand am 17. September 2011 beim
alljährlichen Kommerner Heidelauf statt. Anders als in den Vorjahren wird es bei den Gesamtsiegern aber spannend
bleiben bis zum Schluss.
Die Altersklassensiegerin in der W 35 steht allerdings bereits fest. Sandra Mager holte sich in 49:30 min auch in Kommern die begehrten
25 Punkte für den ersten Platz und ist so nicht mehr von der Spitzenposition zu verdrängen.
Der dritte Platz in ihrer Altersklasse ist Gabriele Gollek-Jost nicht mehr zu nehmen. Ihr couragierter Lauf verschaffte ihr in 55:57 min
die wichtigen 21 Punkte, die noch notwendig waren.
Nach langer Laufpause hat Ralf Mathia nicht nur den Anschluss an seine im letzten Laufjahr gezeigten Leistungen geschafft,
vielmehr hat er die Laufpause genutzt, um seinem Körper die notwendige Ruhe zu gönnen und danach noch stärker auftrumpfen zu können.
Mit der Zeit von 48:50 min hat er nicht nur die 50 Minuten Marke zum ersten Mal geknackt - und dies ziemlich deutlich - sondern auch seine
bisherige Bestzeit um 2 Minuten verbessert.
Auch Wolfgang Peeters kann sich über Verletzungspech nicht beklagen. Nach seinem beendeten NY-Marathon fing die Problemzeit an, die
er aber mit stoischer Gelassenheit und einigen Arztbesuchen allem Anschein nach jetzt für beendet erklärt hat. Nach seinem Wettkampfeinstieg über
3 km hat er diesmal die Distanz erhöht und trotzdem eine Endzeit von 24:32 min erreicht. Der Kilometerschnitt liegt damit unter der
5 Minuten Grenze. Wer hätte das gedacht? Geahnt und gehofft hatte er es sicherlich.
Wo war der Sommer, fragt man sich in den Anfangstagen des Septembers 2011. Die Monate Juni, Juli und August wurden
allgemein als zu kalt empfunden. Die Sonne zeigte sich nur selten, die Temperaturen waren im Keller, Schwimmbäder mussten
von den Einnahmen des Vorjahres zehren und die diesmal in NRW spät gestarteten Schulferien fielen mehr oder weniger in's
Wasser.
Genügend Wasser hatten auch die Organisatoren des 25. Internationalen Volkslaufes in Scheven am 3. September 2011 zur
Verfügung gestellt. Zum Glück: Denn der
Sommer wollte an diesem Tag wohl alles das nachholen, was er vorher versäumte. So hatten an diesem Tag alle Läuferinnen und Läufer
mehr mit der Hitze als mit der Strecke zu kämpfen. Die Wasserstände, sonst bei einem 10 km Lauf kaum frequentiert, waren
übersät mit leeren Pappbechern, deren Inhalt zur inneren und äußeren Kühlung Verwendung fand. Ungewöhnlich: Selbst die Besten der
Besten ließen diese Gelegenheit der Erfrischung nicht ungenutzt.
Aus Bleifußsicht waren diesmal Sandra Mager (58:32), Marita Zahalka (55:21) sowie Ralf Mathia (52:15) beim Hauptlauf und nach langer
Verletzungspause erstmals wieder Wolfgang Peeters über die 3 km Strecke unterwegs. Während es unsere Drei beim 10 km Event
ob der Temperaturen eher gemächlich angingen und deshalb auch gesund im Ziel wieder ankamen, wollte Wolfgang Peeters seine am Tag zuvor
selbst gemachte Untertreibung ad absurdum führen: Mit dem Ziel angetreten, die 3 km wenigstens unter 18 Minuten zu beenden, schaffte er
die Strecke in sage und schreibe 13:32 Minuten. Auch über 3000 m muss eine solche Zeit erstmal gelaufen werden.
Die Nürburg als Wahrzeichen der Eifelregion thront weit sichtbar über der Landschaft. Nicht weit entfernt
umkurven formschöne Boliden auf 4 Rädern pfeilschnell einen Kurs, der der Region zu weltweitem Ruhm verhalf. Der Nürburgring als
Gastgeber vieler Rennsportserien dient schon seit Jahrzehnten den Helden des Motorsports als Legendenschmiede. Die
Formel 1 ist hier zu Hause.
Eine ganz ähnliche Bezeichnung könnte man einem Läufer verleihen, der mit viel Elan und Ehrgeiz derzeit seine sportlichen
Träume wahr zu machen scheint. Die Sprache ist von der Formel Rüdiger. Rüdiger Körbel knackt derzeit Bestmarken, die
eigentlich schon als Fixpunkt am Horizont erschienen. Auch bei der Veranstaltung "Run am Ring" am 20. August 2011 überlief
er eine solche Marke, um eine weitere noch strahlender erscheinen zu lassen. Bei 30° und einer mörderischen Strecke, die am Ende
durch eine unsäglich lange Steigung geprägt wird, überlief er seine bisherige Bestzeit über 24,4 km am Ring um mehr als 5 Minuten.
Seine neue Bestzeit liegt von heute ab bei 1:51:09. Der Nürburgringlauf des Jahres 2011 war die Geburtsstunde der Formel Rüdiger.
Am 2. Juli 2011 wurde die Kreismeisterschaft des Kreises Euskirchen über die Halbmarathondistanz
in Bad Münstereifel ausgetragen. Sandra Mager sicherte sich in hervorragenden 1:41:06 Std den dritten
Gesamtplatz und wie fast selbstverständlich in Läufen, an denen sie teilnimmt, den ersten Platz ihrer Altersklasse.
Hochdekoriert verließ sie die Stätte ihres Erfolges mit der Gewissheit, an diesem Tage mal wieder alles richtig
gemacht zu haben.
Auch Peter Schweikert zeigte eine tolle Leistung. In 1:38:40 sicherte er sich in der starken Altersklasse M40 den
zweiten Platz und darf sich Vizekreismeister im Halbmarathon des Jahres 2011 seiner Altersklasse nennen.
Normalerweise wartet das Wetter bei Sommerläufen in Mutscheid mit schwülwarmer Luft auf die
Laufschar. Nicht so am 25. Juni 2011 beim 6. Eifelcuplauf über 11,2 km und gleichzeitigem "Mutscheid Mountain Man"
über 19,4 km. Allein der durch den Regen in den Tagen zuvor aufgeweichte "Aufstieg in die Wälder Mutscheids",
der sich über eine Länge von ca 400 m hinzieht, machte den Athletinnen und Athleten etwas zu schaffen, da die
Verletzungsgefahr besonders beim abschließenden Abstieg relativ hoch ist. Glücklicherweise ist niemandem ein Missgeschick
passiert, so dass die Veranstaltung als rundum gelungen bezeichnet werden kann.
Die 3 Vertreterinnen des TuS beim 11,2 km Lauf hießen Gabriele Gollek-Jost, Sandra Mager und Marita Zahalka. Alle drei
kamen mit den Witterungsbedingungen gut zurecht und finishten relativ entspannt. Sandra konnte dabei einmal mehr
ihre Spitzenposition in der Altersklasse W35 verteidigen und beendete den Lauf schlussendlich in der Zeit von 52:28 Min.
Marita belegte in der AK W50 ebenfalls den ersten Platz und sicherte sich damit die volle Punktzahl für die
Endabrechnung. Ihre Zeit: 56:53 Min. Gabi befindet sich noch in der Aufbauphase für schnellere Zeiten. Sie sollte
den Lauf lediglich als Schwellentraining betrachten, um die Laktatwerte nach und nach in die richtige Richtung zu drücken.
Ihre Endzeit: 1:01:58 Std.
Der Lohn für die Leistung unserer Läuferinnen waren diesmal 21 Punkte und Rang 3 in der Mannschaftswertung.
Ist er untergetaucht oder wo läuft er denn? Wo läuft er denn hin? Diese Frage stellte man sich, wenn die
Rede von Rüdiger Körbel war. Lange hatte man nichts gehört. Doch jetzt ist er wieder da.
Am 19. Juni 2011 hieß sein Event "EVL Halbmarathon" in Leverkusen. Allerdings diente der
Lauf weniger den Tests seiner aktuellen Laufverfassung als vielmehr der Vorbereitung für die
Titelverteidigung seines im letzten Jahr in der Altersklasse M50 errungenen Marathonerfolges in
Saarbrücken, der im kommenden September erneut ansteht. Seine Zielzeit für den HM in der Stadt des
Bayer Werkes lag bei 1:30 Std. Wie nicht anders zu erwarten war, erfüllte er die "Norm" fast exakt auf
die Sekunde. Mit 1:29:50 "verschätzte" er sich nach 21,1 km um ganze 10 Sekunden.
Sein eigenes Fazit dieses Laufes: "Es müssen noch viele Laufkilometer gefressen werden."
Tja, dann hoffen wir alle mal, dass wir Dich bis September noch oft auf Deinen Laufstrecken begleiten
dürfen.
Der 18. Juni 2011 war das Datum für den Römerkanallauf in Kreuzweingarten. Die Veranstaltung begann
dort bereits um 12.00 Uhr mit dem Staffelmarathon für Schüler, an den sich die weiteren Läufe nahtlos
aneinanderreihten. Der Start des Hauptlaufes über 10.300 m war wie immer auf 18.00 Uhr terminiert. Die
Wetterverhältnisse schienen zu diesem Zeitpunkt für Außenstehende eigentlich optimal. Sie rechneten aber nicht mit dem
Gegenwind, der den Athletinnen und Athleten auf dem ersten Streckenabschnitt doch sehr zu schaffen
machte.
Sandra Sturmhöfel musste leider kurzfristig absagen, so dass Gabi Gollek-Jost und Marita Zahalka
lediglich für die Einzelwertung unterwegs waren. Ob der widrigen Windverhältnisse gingen beide den Lauf als bessere
Trainingseinheit an und finishten schließlich in 56:00 Min (Gabi) und 52:36 Min (Marita).
Zülpich, 25. Mai 2011. Traumwetter für den ersten Eifelcuplauf über 5.000 m auf der Tartanbahn in
der "Römerarena". Aus östlicher Richtung beobachtet das Siebengebirge die Szenerie, etwas nördlicher geben
die Windräder in Wichterich den Kreistakt vor. Ideale Bedingungen für ein sportliches Highlight.
Sandra Mager hat sich den dritten von vier Läufen ausgesucht, um sich einerseits nicht zu sehr
von den ganz schnellen Läuferinnen und Läufern anstecken zu lassen, aber zum anderen trotzdem noch genügend Motivationsgegner
vor sich zu wissen und nicht "eingeschläfert" zu werden. Ihre Wahl war eine gute. In hervorragenden
21:30 bewältigte sie die mehr als 12 Runden an diesem Abend.
Marita Zahalka wollte auch in diesem Rennen die 5 Minuten Marke pro Kilometer hinter sich wissen. Mit
kontrolliert gleichmäßigen Runden und einer starken Beschleunigung auf der letzten Meile erreichte sie ihr
Ziel dennoch sehr locker in 24:32 Minuten.
5.000 m sind genau 2.000 m mehr als 3 km. Alles klar? Gabriele Gollek-Jost wollte sich auch über die
5 km Distanz beweisen und eine Zeit nahe der 25 Minuten Marke laufen, um ihrem Ziel, über 10 km eine 4 vor
dem Komma zu haben, ein Stück näher zu rücken. Die erreichten 25:22 Minuten lassen sie weiter träumen. Ein
neuerlicher Motivationsschub dürfte die logische Folge dieser Leistung bedeuten.
Seit der Laufsaison 2008 wird der Eifelcup durch Bahnläufe in Zülpich bereichert. Das besondere Flair
des dortigen Leichtathletikstadions lässt echte Wettkampfatmosphäre aufkommen, die die Athletinnen und
Athleten förmlich in sich aufsaugen. Ausgestattet mit Zeitanzeige wird die Kontrolle des eigenen Laufes
zum Kinderspiel. Im Jahr 2011 bietet der TuS Zülpich gleich 3 Bahnläufe an: 3.000, 5.000 und 10.000 m
heißen die Distanzen. Während die 3 bzw. 10 km mit Bonuspunkten für die Eifelcupwertung belohnt werden,
zählt der 5 km Lauf als echter Eifelcuplauf.
Am 11. Mai 2011 fand die erste der drei Stadionveranstaltungen statt, der 3.000 m Lauf. Mit dabei
natürlich Sandra Mager, Gabriele Gollek-Jost und Marita Zahalka. Da an diesem Tag keine Wertung
vorgenommen wurde, sahen die Damen den Lauf als Test für den 14 Tage später stattfindenden Eifelcup
und als eine schnelle Trainingseinheit an.
Für Gabriele Gollek-Jost geht es derzeit darum, ihre Zeiten über 10 km
der 50 Minuten Marke anzugleichen. Ihr erstes Nahziel hat sie dabei mit Bravour bestanden und die Teilstrecke
in 15:02 hinter sich gebracht. Auch Marita Zahalka war mit dem Ziel angetreten, die 5 Minuten-Schwelle pro
Kilometer zu unterschreiten, was sie in 14:32 Min. deutlich schaffte. Sandra Mager sah die 7 1/2 Runden wohl
als ultimativen Leistungstest an. In sehr schnellen 12:43 überwand sie die Strecke im
Zülpicher Oval.
Der Osterlauf in Leudersdorf 2011 fiel auf den 25. April. Ein recht spätes Datum.
Für viele Läufer stellt sich an einem solchen Festwochenende die Frage, ob
man nicht doch lieber die Zeit für einen Kurzurlaub nutzen und die Punkte im
Eifelcup abschreiben sollte. Allem Anschein nach dachten sich das auch die meisten Läufer des TuS, denn
am Start befand sich diesmal lediglich Sandra Mager. Sie wollte das Rennen nutzen, um die
wichtigen Punkte der Eifelcupwertung bereits früh einzufahren und allen Missgeschicken, die im Laufe einer
Saison passieren können, bereits früh zu begegnen. Eindrucksvoll fuhr Sie einen ungefährdeten Altersklassensieg
in der Zeit von 53:19 Min ein.
Strongmen sind drahtige Gestalten, messen mindestens 2 Meter und wiegen wenigstens 90 kg. Sie
stellen alle Rekorde in den Schatten und kennen keine Schranken.
So wie Rüdiger Körbel und Peter
Schweikert. Na ja, 2 Meter und 90 kg, das wäre bei den Beiden jetzt doch "leicht" übertrieben. Aber
ansonsten sind es schon recht Unerschrockene, die es auch nicht scheuen, die grüne Hölle beim
Strongmenrun am Nürburgring zu durchqueren.
Am 17. April 2011, am Folgetag der Trauung von Silke und Torsten, gingen sie das Abenteuer "Strongmenrun am Nürburgring" an.
Das Wetter war ihnen hold, eine Schlammschlacht, wie schon bei so manchem Rennen dieser Kategorie, blieb ihnen
erspart. Kraftraubend sollte es dennoch werden. 2 Runden á 9 km waren zu laufen, wobei das Tal in Müllenbach den
Wendepunkt spielte und auf dem Weg wieder nach oben Strohballen als Hindernis im Wege standen. Als Abschluss musste man sich
in die Kindheit zurück versetzt fühlen. Die Krabbelgruppe war angesagt. Ca. 30 Meter musste man sich
kriechend unter Seilen fortbewegen, um nicht disqualifiziert zu werden. Die Kleidung konnte nochmal so richtig Schmutz
aufnehmen. Insgesamt wurden 14 Hindernisse installiert, die so manchem Muskelkater an den Folgetagen sehr förderlich
waren.
Peter Schweikert belegte in der Zeit von 2:17:20 Std Platz 1.000 unter ingesamt 10.500 Startern. Rüdiger Körbel
toppte dieses Ergebnis noch und fand sich auf Platz 289 in der Zeit von 1:53:57.
Herzlichen Glückwunsch unseren Unerschrockenen!
Allianzen, Fusionen, Zusammenschlüsse sind in der näher zusammenrückenden Welt der Wirtschaft
an der Tagesordnung. Wachstum, Größe und damit einhergehend noch größere Machtansprüche werden
angestrebt. Sei es aus Gier oder einfach nur Dummheit geht man enorme Risiken ein, um den eigenen
Aktionären noch ein wenig mehr an Provision für virtuelle Werte aus der Tasche zu locken.
Eine ganz andere Allianz strebt an, die Wetterverhältnisse dauerhaft zu beeinflussen. So legten bereits
vor einigen Jahren der Bonn-Marathon und der Eifelcup in Zülpich ihre Veranstaltungen auf denselben Tag
mit der Erwartung, einem der beiden Laufevents muss der Wettergott doch hold sein. Anders als in vielen Fällen von
Wirtschaftszusammenschlüssen scheint dieser Bund langfristig Früchte zu tragen. Wie jedes Jahr strahlt
seither die Sonne an den Bonner und Zülpicher Lauftagen vom Himmel und schenkt den Zuschauern
unbeschwertes Vergnügen, den Anderen beim schweißtreibenden Laufen zuzuschauen.
10. April 2011, 8:45 Uhr, Bonn, Halbmarathon: Am Start Sandra Sturmhöfel, angetreten, ihre zuletzt gelaufene
Zeit von gut 2 Stunden zu verbessern. Ausgestattet mit den Vorgaben ihres "Coaches" Rüdiger Körbel, der
ebenfalls die Straßen Bonns unter den Füßen spürte, machte sie sich auf den Weg durch die ehemalige
Bundeshauptstadt, um sich ihren Traum von der Zielzeit 1:55:00 Stunden zu erfüllen. Inmitten tausender
Mitstreiter ließ sie ihre derzeitige Formkurve steil nach oben steigen und übererfüllte ihren Plan mit der
Zeit von 1:52:14 doch recht deutlich. Einmal mehr eine klasse Leistung von Sandra, die zur Zeit einen tollen
Lauf hat.
Auch "Coach" Rüdiger Körbel wollte es eigentlich nochmal richtig krachen lassen. Sein Pech: In guter Form musste
er 3 Wochen vor der Veranstaltung gleich 14 Tage lang das Krankenbett hüten. Trotzdem wollte er Sandra nicht
im Stich lassen und finishte auch trotz dieses Handicaps in beachtenswerten 1:30:01 Stunden.
10. April 2011, 15:45, Zülpich, Eifelcup: Sandra Mager, Marita Zahalka und Gabriele Gollek-Jost
stehen am Start des 2. Eifelcupwettbewerbes des Jahres 2011. Die Kölnstr. ist zu diesem Zeitpunkt mit vielen Zuschauern
gesäumt, die an den rasanten Positionskämpfen des Läuferfeldes mit dem Spitzenläufer Siegfried Krischer interessiert sind. Mittendrin unser
Trio, das sich auch in der Römerstadt die Gelegenheit eines Mannschaftssieges und guter Altersklassenplätze nicht entgehen lassen will.
Am Ende waren es dann Platz 1 für unsere Drei, Platz 1 in der AK W35 und Gesamtplatz 4 für Sandra (43:04 min), Platz 1 in der AK W 50 für Marita (45:39)
und Platz 2 in der AK W45 für Gabriele Gollek-Jost (50:19).
Ein kleiner Wermutstropfen blieb dann aber doch: Die Laufwertung in Zülpich sollte eigentlich dazu dienen, den
Kreismeister der Kreise Düren und Euskirchen zu ermitteln. Der voraus- und wegweisende Radfahrer wollte den
Läufern bei den hohen Temperaturen allerdings nicht die gesamte Strecke zumuten. Also kürzte er einfach ab und am Ende standen exakt
9 Kilometer auf dem begleitenden GPS Empfänger. Ob der Verband dies als Kreismeisterwertung über 10 km akzeptiert, bleibt abzuwarten.
Erweiterte Kapriole: Ausgerechnet die beiden ältesten Teilnehmer, die dem Feld vorausgeschickt wurden,
liefen die gesamte 10 km Strecke. Sie hatten sich den Streckenverlauf vorher leider angesehen ...
Gute Wetterbedingungen und tolle Wettkampfstimmung ließen ein ansprechendes Ergebnis erwarten. Dass es mit 100 : 26 so deutlich ausfällt, war auch schon
früh zu erahnen.
Allerdings handelte es sich nicht um ein Basketballspiel zwischen ungleichen Partnern, als vielmehr
um das Zahlenverhältnis zwischen weiblichen Läuferinnen und ihren männlichen Pendants beim 1. Eifelcuplauf des Jahres 2011 in Nierfeld am 26. März.
Während im Gesamtfeld die Zahlen eindeutig zugunsten der Herren ausfielen, hatte Peter Schweikert mit einem hochüberlegenen Damenfeld des TuS zu
kämpfen. Mit 5 : 1 "gewannen" die TuS Damen in dieser "Disziplin" gegen die TuS Herren recht deutlich.
Ganz offensichtlich genügte ihnen das aber nicht. Scheinbar in toller Lauflaune sicherten sich mit Sandra Sturmhöfel (54:25 Min), Andrea Tophoven (51:52 Min) und
Sandra Mager (48:11 Min) gleich 3 Läuferinnen des TuS den Sieg in ihren Altersklassen. Darüberhinaus schaffte Marita Zahalka Platz 2 in 52:26 Min hinter der
übermächtigen Hiltrud Trippe und Gabriele Gollek-Jost erlief sich in 57:44 Min Podestplatz 3. Der Mannschaftssieg war so reine Formsache.
Fast vergessen: Peter Schweikert lief auch. Um die Damen wenigstens beim Laufen hinter sich zu haben, gab er in den Nierfelder Bergen so richtig Gas. Beim Zieleinlauf
sollte schließlich nichts mehr anbrennen. Auf dem äußerst schwierigen Parcours legte er auf der Flucht vor den Damen eine beachtliche Zeit hin. 47:32 Min standen am Ende zu Buche.
Für einen Eintrag in der Herrenmannschaftswertung reichte es allerdings nicht. Dafür hätte Peter ja gleich dreimal laufen müssen ...
Bayer 04 Leverkusen hat am 13. März 2011 das Tor zur Championsleague für die Saison 2011/2012 weit aufgeschlagen. Mit einer guten
Auswärtsleistung bei Mainz 05 holte die Werkself wichtige Punkte in der Meisterschaft.
In die Nähe der Championsleagueplätze hat sich auch eine TuS Läuferin verfrachtet, die der Leverkusener Elf am Vormittag wohl den nötigen
Auftrieb für den Nachmittag in Mainz verlieh. Andrea Tophovens Auswärtsspiel in Leverkusen glich beim Lauf "Rund um das Bayer Kreuz" einem
Triumphzug. In neuer Bestzeit von 47:58 lief sie nach Beendigung der vierten Runde des Strassenlaufs durchs Ziel und
verbesserte so ihre bisherige Rekordmarke um über 3 Minuten. Eine wahrlich klasse Leistung.
Hochachtung und herzlichen Glückwunsch!
Fotos von Andrea unter folgenden Links:
Rund um das Bayer Kreuz 1
Rund um das Bayer Kreuz 2
Auch Rüdiger Körbel ist an dieser Stelle zu erwähnen, der Andrea bei Ihren Trainingseinheiten
mit Rat und Tat zur Seite steht.
Für diesen uneigennützigen Einsatz gebührt ihm ein besonderer Dank.
31. Dezember 2010; Jahresabschluss auch für die Laufszene im Kreis Euskirchen. Das Laufevent im Kreis
findet natürlich an der Steinbachtalsperre statt. Aufgrund hohen Zuspruchs waren die Veranstalter gezwungen, die Startplätze auf
1000 Läufer zu begrenzen, da sonst die Organisation gesprengt und die Laufstrecke zu stark frequentiert wäre.
Auf Rekordjagd gingen an diesem letzten Tag des Jahres 2010 auch die Läufer des TuS. Andrea Tophoven und Ralf Mathia
wollten nicht den Abend abwarten, um es richtig knallen zu lassen, sie waren schon vorher bester Laune. Nach 3 bravourösen Runden bei
nasskaltem Wetter und nicht unbedingt idealen Laufbedingungen hatte Andrea ihre bisherige Bestzeit um über 1 Minute verbessert. Es
stehen jetzt 51:04 zu Buche. Auch Ralf ließ sich nicht lumpen. Sein bisheriger Rekord zerbröselte geradezu. Die neue Marke von 50:59 Minuten
bedeuten eine Verbesserung um fast 6 Minuten. Wenn das kein Knaller ist ...
Herzlichen Glückwunsch Euch Beiden für die tollen Leistungen.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass unsere Laufkollegen Rüdiger Körbel und Peter Schweikert großartige Zugpferde waren.
So sieht Teamarbeit aus!
Last but not least nutzte Wolfgang Peeters den 10 km Lauf als stimmungsvollen Ausklang eines ereignisreichen Jahres, das ihm das ultimative Highlight
des Marathonläufers bescherte, den New York Marathon 2010.
Die 3 km Distanz war die Strecke für Michaela Mathia, die sich von der Wettkampfathmosphäre an der Steinbachtalsperre einmal überzeugen wollte.
Die Zeit von 18:06 Minuten bedeutet auch für sie einen tollen Jahresabschluss.
Auch Dir einen herzlichen Glückwunsch für die gezeigte Leistung.
7. November 2010. Die Einkaufsstuben aller Orten preisen bereits Weihnachtsdekoration und -geschenke an. Das Wetter zeigt sich eher von der
stürmischen Seite, Regenschauer sind keine Seltenheit. Jetzt ist die Zeit gekommen für den Rurseemarathon, in dessen Rahmen
auch die Distanzen über 5 und 16,5 km angeboten werden. TuS Läufer waren in allen Disziplinen vertreten.
Aufgeweicht durch den Regen in den Tagen zuvor, war die Strecke entsprechend präpariert. Das Wetter während des Laufes
erfüllte aber die Hoffnungen der Starter. Es kam kein zusätzliches Wasser aus den Himmelsschleusen.
Andreas Ronig
nahm die Königsdisziplin unter die Schuhe und zeigte ein couragiertes Rennen. Die sehr stark profilierte, schwierig zu
laufende Strecke überwand er in der Zeit von 3:29:06 Std.
Die Bleifuß Besetzung für die 16,5 km Distanz bestand aus Andrea Tophoven und Sandra Sturmhöfel. Beide wollten ihre aktuelle
Form testen und gleichzeitig die Bergstrecke als zusätzliche, qualitativ ansprechende Trainingseinheit nutzen. Die Zeiten von
1::33:17 Std für Andrea Tophoven und 1:39:09 Std für Sandra Sturmhöfel lassen auf ein erfolgreiches Laufjahr 2011 schließen. Die
Rekorde werden dann wahrscheinlich nur so purzeln.
Ralf Mathia, der erst kürzlich seinen ersten 10.000 m Lauf für den TuS lief und dabei die Stunden Marke deutlich unterschritt, prüfte seine
Schnelligkeitsausdauer beim 5 km Rennen am Rursee. Er hatte den richtigen Riecher. Mit 24:43 Min zeigte er eine bravouröse
Leistungssteigerung und finishte erstmals mit einem Kilometerschnitt unter 5 Minuten. Wie für unsere beiden vorgenannten Damen dürfte
die Saison 2011 auch für ihn zu einem Jahr der Rekorde werden.
Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern.
Die Ampel blinkt Rot. Doch der Menschenfluss schwappt
weiter. Das Blinken hört auf. Die Steuerung schaltet auf Dauerrot. Doch noch
immer laufen Menschen den drohend hupenden, straßenüberflutenden, gelb
rollenden Kabinen über den Weg. Der Verkehrsfluss stoppt auch so nach einigen
Fahrzeugen wieder, da auch die überbreiten Straßenschluchten den Verkehrsmassen
nicht Herr werden. Auch die an jeder Ecke postierten Polizeistreifen schenken
den Rotsündern keine Beachtung. In all dem Chaos scheint eine unsichtbare
Ordnung zu herrschen, die einem Kollaps heilsam entgegenwirkt. Noch nie
gehörte, ohrenbetäubende Sirenen durchdringen die Stein gewordene Landschaft.
Notarztwagen, Polizei und nicht zuletzt die Feuerwehr bahnt sich ihren Weg.
Es ist Einsatz in Manhattan. Wir befinden uns mitten in New
York City. Unser Hotel befindet sich in der 45. Straße, zwischen der 5th und der 6th
Avenue. Fast um die Ecke befinden sich Times Square, Broadway, Chrysler
Tower, Rockefeller Center und Empire State Building. Wir, die in die Jahre
gekommene, aber dennoch sportliche, provinzielle Gruppe aus dem beschaulichen
Eifelstädtchen Mechernich, angetreten um den New York City Marathon am 7. November des Jahres 2010 in einem Starterfeld zu
bestreiten, dessen Spitze aus so bekannten Namen wie Haile Gebrselassie und
Paula Radcliffe besteht, werden erschlagen von der Größe der Gebäude, die den
Blick zum Himmel aus Eitelkeit nicht gerne freigeben, der unendlichen Weite der
menschengeschaffenen Häuserschluchten, von der Ordnung inmitten des herrschenden
Großstadtchaos, in dem Käuferschlangen entstehen, wenn der Zugang zu
Einkaufstempeln wegen Überfüllung kurzzeitig unterbrochen wird.
Avenues, 1 bis 11, teilen die Insel Manhattan
verkehrstechnisch in Längsrichtung, Streets in Querrichtung auf und sind
fortlaufend nummeriert. Mit den Koordinaten unseres Hotels und dem jeweiligen
Ziel im Sinn, finden wir uns im Großstadtdschungel schon sehr früh zurecht.
Angst, uns zu verlaufen, kommt so erst gar nicht auf. Der normale
Orientierungssinn, wie wir ihn kennen, funktioniert allerdings nicht. Die Sonne
ist lange Zeit nicht zu erkennen, verirrte Strahlen lassen ihre Anwesenheit höchstenfalls erahnen. Man
denkt in Zahlen, um sein Ziel ohne Umschweife zu erreichen. Wie sollte das aber
anders sein, in einer Stadt, die auch sonst durch Zahlen beherrscht wird.
Spätestens die laufende Information an einem Gebäude am Times Square erinnert
uns daran. Die übermächtige New Yorker Börse nimmt die Welt in ihren Bann. Die
berühmte Wall Street, mit der sich auch Michael Douglas in beeindruckender
Manier als Finanzhai filmisch auseinandergesetzt hat, kreuzt sich im Süden Manhattans
mit dem Broadway, der wie so mancher Zeitgenosse es sich vorstellt, keinen Platz, sondern einen
adernähnlichen Straßenzug durch den Stadtteil „Kojaks“ darstellt. Wer kennt ihn
nicht, Telly Savallas als New Yorker Cop, „Lolly“-lutschend auf Verbrecherjagd durch die
Straßen Manhattans unterwegs. Wer kennt nicht das Musical „West Side Story“, das die weniger
betuchten Viertel der Stadt bekannt gemacht und Missstände angeprangert hat.
Aber auch in der Wall Street wird großes Theater geboten, wie wir seit der
Finanzkrise schmerzlich zur Kenntnis genommen haben. Der Takt dieses Ortes ist
alleine aufgrund von Spekulationen, ohne eigene Werte jemals erschaffen zu
haben, mitbestimmend für das wirtschaftliche Treiben auf unserem Globus.
Sechs Tage werden wir in dieser Metropole verbringen. Kaum einer unserer
Gruppe hätte je gedacht, von einer zu
Stein gewordenen Insel derart fasziniert zu sein. New York City wird uns in
dieser Zeit verzaubern. Es nimmt uns eine Woche auf, um uns seine ganze
Glitzerwelt zu Füßen zu legen.. Doch auch die Schattenseiten lernen wir
verstohlen ansatzweise kennen. Vereinzelte, vermummte Gestalten, so gut es
eben geht in abgelegte Kleidung gepackt, als
Werbeträger dienend Zettel verteilend oder um ein wenig Geld bettelnd, kauern
in der kalten, winddurchfluteten Stadt auf der Straße, während wir Appartements
im Trump Tower entdecken, deren monatliche Miete jedes Maß verloren haben.
100.000 $ wechseln regelmäßig den Besitzer. Wir können es kaum glauben, werden
auf unserer Stadtrundfahrt aber über leerstehende Gebäude am Times Square
belehrt, deren jährliche Einnahmen für die Vermietung der Außenfassade als
Werbeträger die Summe von 100 Millionen $ beträgt und so der dauernde Ärger mit
Wohnungsmietern als lästiges Übel ausbleiben kann.
Vielleicht war so mancher Bewohner dieses Gebäudes aber auch
als Frosch verzaubert worden, um in Chinatown in einer Tonne zum
baldmöglichsten Verzehr, in Wasser auf natürliche Weise frisch gehalten, auszuharren. So
bewunderten wir einige dieser Wesen in einer grünen Tonne eines chinesischen
Händlers, zehn Sekunden (solange benötigte das menschliche Auge) nichtahnend,
dass es sich um lebende Wesen handelt.
Ach ja. Auch den Marathon werden wir bestreiten. Gerne lassen wir uns morgens um 5.45 Uhr
Ortszeit mit den offiziellen und für diesen Zweck einzig möglichen
Transportmitteln zum Startpunkt über die Verrazano Narrows Bridge bringen, die
in keinem unserer Stadtpläne verzeichnet dennoch existiert und später während
der ersten Meile des Laufes zu unserer Begleitung wird. 3 Stunden werden wir
dem Großereignis mit fast 45.000 weiteren laufbegeisterten Spezies entgegenfiebern
und auf ausgebreiten und eigens für diesen Zweck mitgebrachten Pappkartons
ausharren. Dixi Klos werden wir in genügender Anzahl vorfinden, auch an
Überdachung in Form von Zelten und Verpflegung wird gedacht sein. Die wärmende
Kleidung, in New York ist es in dieser Jahreszeit und zu dieser Uhrzeit empfindlich
kalt, wird nachher einfach liegen gelassen und später an Bedürftige verteilt
werden. So tut man gleichzeitig unwissentlich geringfügig etwas Gutes, wenn man
die Wartezeit nicht gerade in Fetzen verbringen will.
Der Lauf selbst wird uns nach dem Start auf Staten Island die
Stadtteile Brooklyn, Queens, Bronx und nicht zuletzt Manhattan durchstreifen
lassen, auf der gesamten Strecke von einer Begeisterung begleitend, die mit keiner
anderen Sportveranstaltung vergleichbar ist und uns 26 Meilen oder 42 km
eine Gänsehaut nach der anderen unter
strahlend blauem Himmel spüren lassen wird. Traumhafte Aussichten garantiert. Alles
wird noch eine Nummer größer sein als erwartet: Die Breiten der Straßen, die trotz der Läuferzahl
keine Enge aufkommen lassen, die Höhe und Anzahl der Riesen aus Stein, Metall
und Glas und natürlich die Zuschauermenge und die
Begeisterung der mitfiebernden Bevölkerung. An jedem Punkt der Strecke werden Erwachsene und Kinder außerhalb
der "normalen" Verpflegungsstationen ihre
Verpflegung anbieten, auch wenn sie es sich erkennbar gar nicht leisten können, einfach nur um ihrem Respekt für die Leistung
der Läufer Ausdruck zu verleihen.
Nur eines wird wie immer sein. Die Länge des Laufes. Auch beim Marathon der Marathons
in New York City wird die Strecke „nur“ 42,195 km bzw. 26,2 Meilen lang
sein. Darauf konnte oder wollte die Finanzwelt bisher keinen Einfluss nehmen.
Die Strecke mit ihren elend langen Geraden und dauernden Anstiegen und Gefällen
macht allen Läufern zu schaffen. Spätestens aber der Einlauf in den Central Park, einem von
Menschenhand geschaffenem Großstadtparadies, lässt alle Strapazen
vergessen. Dort, wo die Strecke enger wird und die Zuschauermassen langsam an die
Läufer heranrücken, ist die enthusiastische Stimmung geneigt, den ermüdeten
Körper bis ins Ziel zu tragen.
Es ist geschafft. Der Marathon liegt hinter uns und die
Medaille wird uns als Beweis dienen. Es war kein Traum, wir waren tatsächlich
hier.
Es ist ein abgedroschener Spruch und wird nur geringfügig
unserer Begeisterung gerecht. Er muss trotzdem als Abschluss dienen:
New York ist eine Reise wert.
Weilerswist hieß einmal mehr der Austragungsort des letzten Eifelcuplaufes der Saison am 17. Oktober 2010. Da die meisten
Entscheidungen bereits in den vorangegangenen Läufen gefallen waren, konnten viele Athletinnen und Athleten die Veranstaltung gelassen
angehen. Für einen Athleten des TuS war trotzdem Spannung angesagt, war dies doch sein erster Wettbewerb als "Bleifuß"-Teilnehmer. Für
Ralf Mathia galt es, seine bisher wenigen Trainingseinheiten auf ihren Wirkungsgrad hin zu überprüfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Mit der Zielzeit von 1 Stunde angetreten, hat er die Marke mit 56:53 beträchtlich unterboten. In der kommenden Saison wird so
manche Bestzeit von ihm nicht lange Bestand haben ...
Auch Andreas Ronig soll nicht unerwähnt bleiben. Er bot einmal mehr eine Topleistung und landete in der Zeit von 39:28 auf Gesamtplatz 6.
Das obligatorische Warmlaufen vor dem Rennen konnte er getrost ausfallen lassen. "Reiste" er doch zur Vorbereitung auf weitere
Triathlonveranstaltungen mit dem Fahrrad an, drehte zwei schnelle Runden und nutzte die Heimreise als weitere Trainingseinheit.
Last but not least: Andrea Tophoven ließ es sich nicht nehmen, als einzige Vertreterin der Damenmannschaft die TuS Farben hochzuhalten.
Die Ergebnisse in Weilerswist: Wolfgang Peeters (50:05), Detlef Tillmann (47:44), Ralf Mathia (56:53), Rüdiger Körbel (56:54),
Andreas Ronig (39:28), Andrea Tophoven (53:40).
Der Startschuss für eine der großen Veranstaltungen in Deutschland fiel am 3. Oktober 2010 vor dem Köln-Deutzer Bahnhof. Es war der Tag
des Köln-Marathons. Im Rahmen des Events fand sich Platz für die Distanzen von 10, 21 und 42 km und als
Extremvarianten eine Kombination aus allen Läufen. Für die Handbiker und die Inliner wurde die Marathondistanz angeboten und reichlich
genutzt. Die Strecke in Köln war auch in diesem Jahr von begeistert anfeuernden Zuschauern gesäumt, die die Teilnehmer bis ins Ziel zu tragen
schienen.
Ein Wort noch zum Wetter: Ideale Bedingungen für die Halbmarathonis, die bereits um 9.00 Uhr starteten, viel zu hohe Temperaturen für
die Marathonläufer, da der Start dieses Wettbewerbs in Köln wie jedes Jahr auf 11:30 gelegt war. Pech für so manche/n Läuferin/Läufer, die/der an diesem Tag
nach Bestzeiten strebte.
Rüdiger Körbel (1:32:54 Std), Wolfgang Peeters (1:48:36 Std) und Detlef Tillmann (1:51:35) waren bei der Halbmarathondistanz unterwegs.
Während Rüdiger und Wolfgang die Einheit als reine Vorbereitung für den am 7. November stattfindenen Marathon in New York nutzten, wollte Detlef
mal wieder eine seiner Lieblingsdistanzen laufen, die er aufgrund muskulärer Probleme in der Vergangenheit schweren Herzens auslassen musste. Trotz
seiner Handicaps auf langen Distanzen genoss er die Atmosphäre auf der Strecke und finishte schließlich auch hochzufrieden am Deutzer Bahnhof.
Peter Schweikert war der einzige Herren-Marathonteilnehmer aus TuS Sicht. Für ihn stand diesmal die Bezeichnung "Genußmarathon" im Vordergrund. Die Straßen
der Domstadt durchlief er in für seine Verhältnisse gemütlichen 3:56:00 Stunden.
Gabriele Gollek-Jost nahm sich in Köln für die 42 km diesmal einiges vor. Einzig das Wetter machte ihr einen Strich durch die Rechnung:
Kreislaufprobleme zwangen sie bereits bei KM 13 auszusteigen. Dabei hatte sie noch Glück, dass das Malheur an einem Verpflegungsstand eskalierte und
gleich Hilfe zur Stelle war. Ihr Mann wartete einige Kilometer weiter vergeblich und hörte erst per Telefon mit einem großen Schreck vom
Missgeschick seiner Frau.
Mal ehrlich: Welcher Marathonläufer träumt nicht davon, einmal auf dem Siegertreppchen zu stehen und den Siegerpreis des Veranstalters entgegenzunehmen? Natürlich träumen das
auch die Läuferinnen und Läufer des TuS Mechernich,
haben sie doch auch Top-Läufer wie Norbert Schneider in ihren Reihen, der in der Lage ist, auch eine größere
Marathonveranstaltung zu dominieren.
Zwar gewannen Marita Zahalka und Rüdiger Körbel am 19. September 2010 nicht ganz den Marathon in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken, landeten aber immerhin
jeweils auf Gesamtplatz 6 und damit unter den Top Ten des Gesamtfeldes.
Für den Sieg reichte es trotzdem: Marita belegte in ihrer Altersklasse ebenso Rang 1 wie Rüdiger,
die sich damit über einen Riesenpokal, einen Gutschein über ein Essen in einem Gourmetrestaurant sowie ein Buchgeschenk freuen durften. Ein einmaliges Erlebnis vor großem Publikum den Preis
aus den Händen der Bürgermeisterin der Stadt Saarbrücken entgegen nehmen zu dürfen. Es hat sichtlich Spaß gemacht.
Bilder sind wie immer auf der Seite www.tus-bleifuss-mechernich.de in der Rubrik "Bildergalerie" zu finden.
18. September war der Tag der 8. Eifelcupveranstaltung des Jahres 2010 in Kommern. Tolles Wetter und gute Stimmung waren Grundvoraussetzung für ausnahmslos gute Leistungen.
Sandra Mager zeigte einmal mehr ihre Überlegenheit in der Altersklasse W35. In 46:15 min. schloss sie den stark profilierten Lauf als erste ihrer Altersstufe ab und wurde damit
gleichzeitig Gesamtsechste. Die Klasse W45 wird zur Zeit von der Gesamtzweiten Astrid Schmitz beherrscht, ein Sprung auf das Siegerpodest für andere Läuferinnen deshalb sehr schwierig.
Dennoch schaffte Claudia Schmitz, seit einiger Zeit begeisterte und erfolgreiche Triathletin, den dritten Platz in hervorragenden 53:39 min.
Für Furore sorgt derzeit Andreas Ronig. Wie bereits in den Läufen zuvor zeigte er auch diesmal eine Topleistung und landete in der sehr starken
Männerkonkurrenz mit exakt 39:00 min. auf Gesamtplatz 5. 48:16 min benötigte Detlef Tillmann, der seine Leistungsfähigkeit wie selbstverständlich Woche für Woche abrufen kann, ohne
einen nennenswerten Einbruch zu erleiden. Wolfgang Peeters steckt im Schlussdrittel seiner New York Marathonvorbereitung und nutzte den Kommerner Heidelauf als schnelle Einheit und
Test für die profilierte Strecke in den USA. Seine Zeit 52:40 min. Über eine Leistungssteigerung darf sich Stefan Mager freuen. Mit der Zeit von 50:25 min kommt er langsam seiner
eigentlichen Leistungsstärke wieder näher, von der er sich aus beruflichen Gründen und damit verbundener Trainingseinschränkung verabschieden musste.
Beim 7. Eifelcuplauf 2010 in Scheven am 4. September 2010 ging es für die Damenmannschaft bereits darum, den zweiten Gesamtplatz in der Endwertung zu sichern. Obwohl Sandra Mager diesmal
ihre Stärke krankheitsbedingt nicht mit einbringen konnte, belegten die Damen in der Besetzung Andrea Tophoven (53:34 min), Gabriele Gollek-Jost (54:09 min), Marita Zahalka (50:29 min) und Claudia Schmitz
(54:10 min) dennoch souverän hinter der derzeitigen Spitzenmannschaft aus Ahbach den zweiten Rang, der ihnen damit auch in der Endabrechnung nicht mehr zu nehmen ist.
Auch die Herren waren an diesem Tag zahlreich vertreten. Wolfgang Peeters (50:24), Andreas Ronig (39:32 min), Detlef Tillmann (49:37 min) und Konrad Schmitz (50:49 min)
zeigten ihr Können über die 10,4 km wellige Distanz mit "nickligen" Anstiegen und sorgten für wertvolle Punkte in der Mannschaftswertung.
Am 28. August 2010 fanden gleich zwei Veranstaltungen mit Bleifuß-Beteiligung statt. Das Bad-Münstereifeler-Halbmarathon-Event stand dabei im Focus von Andrea Tophoven,
Sandra Sturmhöfel, Norbert Schneider, Rüdiger Körbel, Dr. Peter Schweikert und Stefan Mager.
Sandra Sturmhöfel stellte sich zu Unrecht mit gemischten Gefühlen vor dem ersten Halbmarathonlauf ihrer Karriere auf, hatte sie sich doch bestens mit Laufcoach Rüdiger
Körbel vorbereitet. Mit dem Startschuss war die Nervosität auch schon vorbei. In der Zeit von 2:01:12 finishte sie bravourös und hochzufrieden die Langstrecke in der Kurstadt.
Die zweite Teilnehmerin des TuS, Andrea Tophoven, hatte Größeres vor. Sie wollte, obwohl Rüdiger auch hier gebremstes Tempo empfahl, eine neue Rekordmarke aufstellen.
In 1:55:59 gelang ihr dies denn auch in beeindruckender Manier. Beide TuS Damen durften sich über die Plätze 2 und 3 der Kreismeisterschaftwertung in der Altersklasse F40 freuen.
Gleich 3 TuS Herren dürfen sich im Jahr 2010 Kreismeister ihrer Altersklasse nennen. Stefan Mager siegte in der Liga M35 in 1:52:41 Std.. Norbert Schneider lief seinen
Altersklassengegnern in der Top-Zeit von 1:20:58 Std. davon und Rüdiger Körbel vervollständigte die siegreiche Drei in ebenfalls hervorragenden 1:27:11 Std. in der Klasse M50.
Last but not least lief Dr. Peter Schweikert in 1:36:10 nahe an seine Halbmarathon-Rekordmarke heran, konnte aber aufgrund der sehr starken Konkurrenz in seiner Altersklasse
in den Titelkampf nicht eingreifen.
Monte Sophia in Niederzier hieß das Ausflugsziel von Gabriele Gollek-Jost und Marita Zahalka. Der "Berglauf" über 28,4 Kilometer am Gelände des Hambacher Tagebaus sollte
als Vorbereitung für die Marathons in Saarbrücken (Marita) und Köln (Gabriele) in Angriff genommen werden. Mit stetigen Bergauf- und Bergabpassagen und insgesamt mehreren hundert
Höhenmetern konnte das aktuelle Konditionsniveau bestens getestet werden. Die Schlechtwetterwolken mit starken Regenschauern bei der Anfahrt ließen allerdings Böses erahnen. Der Wettergott hatte
aber ein Einsehen und hielt die Wassermengen in der Atmosphäre zusammen. Den Lauf mit tollen Ausblicken und der "römischen" Begrüßung auf dem höchsten Punkt der Strecke finishten
beide TuS Teilnehmerinnen letztendlich in ansprechenden Zeiten. Während Marita die Strecke in 2:40:33 Std bewältigte, ließ es Gabi etwas ruhiger angehen (sie hat für ihren Marathon noch
2 Wochen länger Vorbereitungszeit) und erlief sich die Zeit von 2:52:20 Std.
Die Zülpicher Bahnlaufserie ist zwar nicht Bestandteil der Eifelcupserie, dennoch ist die Teilnahme wenigstens eines von 3 Läufen gleichbedeutend mit
10 Bonuspunkten für die Endabrechnung der Altersklassen. Der 3000 m Lauf am 11. August 2010 war aufgrund der Vielzahl an Teilnehmern gleich in 4 nacheinander stattfindenden
Rennen unterteilt. Die Wetterbedingungen waren eigentlich nicht die schlechtesten: Die Sonne war hinter Wolken versteckt, die Temperaturen knapp über 20 Grad
und nicht allzu starker Wind kühlte die Läufer. Dennoch musste Alois Drach, Veranstaltungsleiter in Zülpich, die Läufer des 3. Laufes bei strömendem Regen zum Start
bitten. Wie selbstverständlich war der Schauer aber mit Rennbeginn wieder verschwunden.
Unsere Teilnehmer, Gabriele Gollek-Jost, Marita Zahalka, Detlef Tillmann und Wolfgang Peeters hatten vorher umgebucht und starteten deshalb glücklicherweise
allesamt im letzten Lauf, der von den äußeren Bedingungen am besten erschien.
Mit dem Startschuss lief Detlef Tillmann kontrolliert an dritter Stelle zwei Schnellstartern hinterher, um seine
Möglichkeiten für eine starke zweite Hälfte auszuloten. Auch Wolfgang, Marita und Gabi gingen das Rennen beherzt und mit dem Gedanken einer Zielzeit von
unter 14 bzw. unter 15 Minuten an. Nach 1 1/2 Runden waren alle 4 voll auf Kurs. Doch dann passierte das Missgeschick: Die Zeitnahme blieb bei 3:34 Minuten
stehen und wollte sich partout nicht mehr rühren. Alles Bitten half nicht, Petrus hatte wohl den Strom abgestellt. Das Rennen wurde nach 1000 m gestoppt und
musste neu gestartet werden.
Die Bleifuß-Vier nahm das Ganze gelassen hin und sah in dem Missgeschick lediglich eine optimierte Warmlaufphase. Und es sollte auch kein schlechtes Omen sein: Mit dem Vorteil im
Kopf, den schnellen "Vorlauf" gut bestanden zu haben, wurde der Neustart entsprechend couragiert angegangen.
Detlef ging sogleich an die Spitze um letzten Endes
seine angestrebte Zielzeit von unter 13 Minuten, in exakt 12:52:78 Minuten, voll einzuhalten.
Wolfgang und Marita wollten die 14 Minuten knacken. In einem sehenswerten Endspurt, bei dem sich beide nichts schenkten, erreichten sie gemeinsam das Ziel in
13:55 Minuten.
Gabis Nahziehl, die 5 Minuten pro Kilometer - Grenze, hinter sich zu lassen, hat sie in ihrer Heimatstadt erstmals erreicht. Mit konstanten 400 m Runden und
einer phänomenalen Schlussrunde blieb sie mit 14:47 min deutlich unter der magischen Marke.
Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern für die gezeigten Leistungen.
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